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Rinah Lang

Friday, 27. April 2007

In der Pappelallee in Berlin, schräg gegenüber vom Club der Republik führt eine Einfahrt in einen wunderschönen Innenhof. Durch große alte Fenster blickt man in das Atelier Gute Gründe und “Rinah Lang”:http://www.signorinah.de/ erwartet mich an der Tür.

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Hinten in der kleinen Küche bekomme ich einen Kaffee gekocht und weil der Weg zur Eingangstür durch die Atelierräume so lang ist, steigt man hier durchs Fenster ein und aus. Wir sitzen in der Sonne im Innenhof und Rinah Lang erzählt mir von ihren Anfängen als Magazinillustratorin. Sie arbeitet für Soda, Die Zeit, Stern, Brigitte, Mens Health und viele mehr. Nach ihrem Studium in Holland gründete sie mit Sybille Hein und sechs weiteren Illustratoren ihr Atelier in Berlin. In den hohen Räumen hat sich jeder eine schöne Arbeitsecke eingerichtet, überall liegen frische Zeichnungen herum, Papierschnipsel, Stoffberge, Bücher. Man will am liebsten gleich anfangen mitzubasteln.

2006 machte Rinah Lang einen Ausflug in die Modeillustration und zog nach Ancona zu Fornarina. Sie erzählt mir von den Abläufen in der Modeillustrationsindustrie und warum sie wieder zurückgekehrt ist nach Berlin und zum Zeitschriftenmarkt. So leicht ihre Collagen und gesrcibbelten Zeichnungen daherkommen, dahinter liegt immer ein tieferes Thema, das Rinah Lang wichtig ist und das sie braucht, um überhaupt kreativ arbeiten zu können. „Ich komm mir schnell doof vor nur Blümchen zu malen.”, sagt sie. Auf ihrem Tisch liegen die Einzelteile für eine neue Arbeit. Ausgeschnittene Haarschöpfe, gemalte Handtäschchen, ein anderes Blatt voller Zahlen in Wasserfarben. In ihren Bildern dekonstruiert sie nicht nur die natürlichen Perspektiven, sondern auch den schönen Glanz des Seins.

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