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Gabor Steisinger

Saturday, 28. April 2007

In den Höfen am Südstern in Berlin findet man nicht nur das Sputnik Filmtheater und Jung von Matt, sondern seit einem Monat auch “Cartoon Film”:http://www.cartoon-film.de/. Ganz oben unterm Dach mit einem wunderbaren Ausblick von den vielen kleinen Balkonen sitzen seit kurzem die Macher von “Laura”:http://www.cartoon-film.de/frame2/lauset.htm, “Lars”:http://www.warnerbros.de/movies/derkleineeisbaer/ und “Dodo”:http://www.cartoon-film.de/frame2/neuset.htm.

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Ich treffe mich mit Gabor Steisinger, Animator und Storyboardzeichner, und er gibt mir einen umfassenden Einblick in die Welt der Trickfilmzeichner. Das Studio sieht etwas provisorisch aus, an manchen Ecken wird noch eingerichtet und gebaut, während ein Teil von Cartoon Film noch in der alten Adresse in der Bergmannstraße arbeitet. Gabor Steisinger arbeitet nun seit sieben Jahren in Berlin. Fast schon ungewöhnlich lange. „Man darf nie vergessen, dass man als Animator ein Nomade ist.”

Daher hat er auch einiges zu erzählen. Von seinen Anfängen beim Puppentrickfilm in Dresden, seinen ersten Filmen in den DEFA Studios in Potsdam und Dresden, die Zusammenarbeit mit “Don Bluth”:http://de.wikipedia.org/wiki/Don_Bluth, erst vier Jahre in Dublin und dann sechs Jahre in Phoenix, Arizona. Neben Don Bluth arbeitete er schon für Fox Animation, MTV, und Disney. Dabei entstanden Filme wie z. B. “Anastasia”:http://de.wikipedia.org/wiki/Anastasia_%281997%29, “Titan A. E.”:http://de.wikipedia.org/wiki/Titan_AE, “Bärenbrüder”:http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A4renbr%C3%BCder und jetzt in Berlin Lauras Stern oder Lars, der Eisbär.

Ich erfahre auf was für unterschiedliche Weisen Storyboards entstehen können, wie viel Schauspielerblut in einem Animatoren stecken muss und bekomme eine Vorführung der Storyboards für Dodo, bei denen Gabor Steisinger sowohl alle Sprechrollen, als auch Geräuscheffekte übernimmt. „Jede Geschichte bringt ihren eigenen Stil mit,“ erzählt er mir. „Deswegen habe ich selber nicht wirklich einen eigenen Stil. Ein eigener Stil ist immer das Unvermögen, es anders nicht zu können.“

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