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Mawil

Sunday, 29. April 2007

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung von „Geteilte Beute – Comics und Literatur“ in der “Galerie Neurotitan”:http://neurotitan.de/ am Hackschen Markt in Berlin, hab ich die Gelegenheit den Berliner Comiczeichner “Mawil”:http://www.mawilcomix.de/ zu treffen.

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Hier wird heute Abend die Release des “Schreibheftes 68″:http://www.schreibheft.de/ gefeiert, für das Mawil gemeinsam mit “Jochen Schmidt”:http://www.enthusiasten.de/jochen.htm einen Comic beigesteuert hat. Als ich die Galerie betrete, hält Jochen Schmidt gerade eine Lesung. Neben anderen Comiczeichnern hängen auch Mawils Bilder für das Schreibheft an der Wand.

Auch wenn es sich dabei um eine Adaption einer autobiographischen Geschichte von Jochen Schmidt handelt, bleibt Mawil seinem Metier, für das er bekannt geworden ist treu – dem autobigraphischen Comic. Während seinem Studium schloss er sich mit anderen Comiczeichnern zu der Gruppe “Monogatari”:http://www.monogatari.de/ zusammen, die mit ihren Comicreportagen bekannt geworden sind. Von Mawil erschien seine Diplomarbeit “Wir können ja Freunde bleiben”:http://www.reprodukt.com/product_info.php?products_id=120 und “Die Band”:http://www.reprodukt.com/product_info.php?products_id=45 in denen er aus seinem Leben erzählt. „Man muss dafür schon ein bisschen exhibitionistisch veranlagt sein“, erzählt er mir, als wir später im Innenhof des “Hauses Schwarzenberg”:http://www.haus-schwarzenberg.org/republik/default.php?flash=0 auf einer Treppe sitzen. „Aber ich kann so mehr Leidenschaft hineinlegen und dann fällt es mir leichter zu arbeiten.“

Daneben erschienen Comics mit seinem Alter Ego „Supa Hasi“, einem kleinen Hasen mit Nickelbrille. U. a. erhielt dabei “Strandsafari”:http://www.reprodukt.com/product_info.php?products_id=247 den ICOM Independent Preis 2003. „Die Leute sagen inzwischen ‚Ah, das ist der Hasenzeichner!’, ohne meinen Namen zu kennen. Es ist einfacher, wenn man eine Figur hat, mit der man bekannt werden kann.“

Im vorderen Teil der Galerie, einem ausgesuchten Bücherladen, treffen wir Jochen Schmidt, der ganz begeistert ist, wie viele Mädchen seine Texte unter Mawils Bildern an der Wand lesen. „ Was für den Musiker die Bühne ist für mich die Ausstellung“, meint Mawil, „Da bist du dabei, wenn die Leute deine Bilder anschauen. Sonst kriegste das ja nicht mit, wenn sie deine Bücher unter der Bettdecke verschlingen.”

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