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New Book! Selbsthändig is out now!

Thursday, 18. September 2008

Selbsthändig

Yay! Look what I recieved today: My German publisher sent me the first copies of my book about how to become an illustrator.

Seit heute ist mein Buch “Selbsthändig – Traumberuf Illustrator: ein Buch für Einsteiger” erhältlich. Es erscheint beim Stiebner Verlag und heute habe ich die ersten Exemplare per Post zugeschickt bekommen. Was für ein tolles Gefühl, das Buch endlich in “echt” zu sehen. Ich wünsch Euch viel Spaß damit und hoffe, es wird ein paar von Euch tatsächlich auch helfen.

Mehr Infos dazu bekommt Ihr hier. Und hier könnt Ihr es auch gleich kaufen. Oder natürlich beim Buchhändler Eures vertrauens.

Stiebner Verlag, München
1. Auflage, September 2008
128 S. , 50 Abb.
Format: 23,0×17,0 cm
Broschur
ISBN 978-3-8307-1359-3

Selbsthändig im Portfolio

Friday, 23. November 2007

Das sollte hier natürlich nicht unerwähnt bleiben… Seit kurzem sind Bilder aus meinem Diplombuch “Selbsthändig” in meinem Portfolio zu sehen. Viel Spaß beim Anschauen!

Das Buch ist fertig!

Friday, 13. July 2007

Die letzten Wochen hat man nicht viel von mir gehört und gesehen, jetzt endlich ist mein Diplombuch, an dem ich so lange saß fertig! Diese Woche konnte ich es vom Buchbinder abholen und rechtzeitig zur Abgabe ins Sekretariat der Fachhochschule Würzburg stürzen.

“Selbsthändig
Traumberuf Illustrator – ein Buch für Einsteiger”

Schön es endlich in Händen halten zu können – mit Druckerschwärze und Fadenbindung.
Präsentiert wird es allen, die Lust haben zu kommen, am 18. 7. 15:30, R11.

(und wie Steffi es schon mal ganz richtig ausgedrückt hat: “Besoffene, Fachbereichsfremde und besoffene Fachbereichsfremde sind von der Veranstaltung ausgeschlossen.”)

Marcus Frey und Tim Weiffenbach

Sunday, 6. May 2007

Heute wird es für mich sehr interessant: Ein Doppelinterview in der Geschäftsstelle der Illustratoren Organisation in Frankfurt mit Marcus Frey, Schulbuchillustrator und Tim Weiffenbach, der als Illustrator vor allem in der Werbung arbeitet.

[myflash=io]

Tim Weiffenbach ist Vorsitzender der IO, Marcus Frey deren Geschäftsführer. Die beiden haben einiges zu erzählen über den erst seit kurzem bestehenden Berufsverband und da ich selber das wohl nicht besser wiedergeben könnte, hier eine Auszug aus dem Kurzprofil auf deren Website:

„Ende 2002 wurde die IO in Hamburg mit dem Ziel gegründet, die künstlerischen, politischen und wirtschaftlichen Interessen von Illustratoren aus den Bereichen Verlag, Werbung, Film und Kunst in Deutschland zu vertreten. Der Illustrator als Autorität für multimediale Bildgestaltung soll stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt und gleichzeitig der Stellenwert des grafischen Bildes als wesentliches Element moderner Kommunikation verbessert werden. Die IO unterstützt ihre Mitglieder in wirtschaftlichen Fragen durch Erarbeitung eines Honorarwerks, Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Musterverträgen etc.

Auf der Webseite finden Mitglieder und Interessierte umfangreiche Informationen über Verbandsziele und Leistungen. Mitgliedern steht zur Präsentation ihrer Arbeiten ein Online-Portfolio zur Verfügung. (…) Die IO präsentiert sich und ihre Mitglieder der Branchenöffentlichkeit regelmäßig auf wichtigen Veranstaltungen, wie den Buchmessen in Frankfurt, Leipzig und Bologna. Dabei wird gleichzeitig der Kontakt zu anderen europäischen Illustratorenverbänden gepflegt. So finden bei solchen Gelegenheiten Treffen mit Vertretern der Verbände statt, die sich unter dem Dach des EIF zusammengeschlossen haben.“

Tim Weiffenbach und Marcus Frey haben sich zu den unternehmerischen Seiten der Illustration nicht nur viele Gedanken gemacht, sie veranstalten dazu auch Seminare, und so wird für mich der Nachmittag bei Tee und Kuchen sehr informativ und ich erfahre alles, was man für den Start in eine Illustratorenlaufbahn wissen muss.

Mawil

Sunday, 29. April 2007

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung von „Geteilte Beute – Comics und Literatur“ in der Galerie Neurotitan am Hackschen Markt in Berlin, hab ich die Gelegenheit den Berliner Comiczeichner Mawil zu treffen.

[myflash=mawil]

Hier wird heute Abend die Release des Schreibheftes 68 gefeiert, für das Mawil gemeinsam mit Jochen Schmidt einen Comic beigesteuert hat. Als ich die Galerie betrete, hält Jochen Schmidt gerade eine Lesung. Neben anderen Comiczeichnern hängen auch Mawils Bilder für das Schreibheft an der Wand.

Auch wenn es sich dabei um eine Adaption einer autobiographischen Geschichte von Jochen Schmidt handelt, bleibt Mawil seinem Metier, für das er bekannt geworden ist treu – dem autobigraphischen Comic. Während seinem Studium schloss er sich mit anderen Comiczeichnern zu der Gruppe Monogatari zusammen, die mit ihren Comicreportagen bekannt geworden sind. Von Mawil erschien seine Diplomarbeit Wir können ja Freunde bleiben und Die Band in denen er aus seinem Leben erzählt. „Man muss dafür schon ein bisschen exhibitionistisch veranlagt sein“, erzählt er mir, als wir später im Innenhof des Hauses Schwarzenberg auf einer Treppe sitzen. „Aber ich kann so mehr Leidenschaft hineinlegen und dann fällt es mir leichter zu arbeiten.“

Daneben erschienen Comics mit seinem Alter Ego „Supa Hasi“, einem kleinen Hasen mit Nickelbrille. U. a. erhielt dabei Strandsafari den ICOM Independent Preis 2003. „Die Leute sagen inzwischen ‚Ah, das ist der Hasenzeichner!’, ohne meinen Namen zu kennen. Es ist einfacher, wenn man eine Figur hat, mit der man bekannt werden kann.“

Im vorderen Teil der Galerie, einem ausgesuchten Bücherladen, treffen wir Jochen Schmidt, der ganz begeistert ist, wie viele Mädchen seine Texte unter Mawils Bildern an der Wand lesen. „ Was für den Musiker die Bühne ist für mich die Ausstellung“, meint Mawil, „Da bist du dabei, wenn die Leute deine Bilder anschauen. Sonst kriegste das ja nicht mit, wenn sie deine Bücher unter der Bettdecke verschlingen.”

Torsten Schrank

Saturday, 28. April 2007

Auf dem Kurfürstendamm in Berlin biegt man am Europacenter nach rechts ein und steht vor einem prunkvollen Gebäude aus der Gründerzeit. Im Innenhof erwartet mich Torsten Schrank und führt mich in sein kleines Studio, das er sich mit zwei weiteren Character Designern teilt.

[myflash=torstenschrank]
„An dieser großen Adresse haben wir uns in den hintersten und kleinsten Winkel verzogen“, lacht er bei der Begrüßung. Auch er arbeitet im Filmgeschäft und führt ähnlich wie Gabor Steisinger ein Nomadenleben. Zumindest hat ihn seine Arbeit als Character Designer für Trickfilme von Berlin nach Valencia und von dort nach Barcelona geführt. Den ganz großen Schritt nach Sydney zu den Disney Studios hat er zu Gunsten einer Rückkehr nach Berlin ausgeschlagen.

Als Character Designer arbeitete er an Donkey Xote und hat sich seit dem auf diesen Bereich spezialisiert, nach dem er davor Lead Key Clean Up Artist bei El Cid war und eigentlich vor hatte klassischer Animator zu werden. Aber das Character Design scheint der Bereich zu sein, in dem er sich nun am wohlsten fühlt. Hier werden die Figuren geschaffen, die später die Hauptrolle in Kinofilmen spielen, in Computerspielen auftauchen oder in TV Serien und Werbespots. Wie bewegt sich die Figur, welche Stimmung strahlt sie aus?

Die ganze Wand über seinem Arbeitsplatz ist voll mit Figuren aus aktuellen Projekten und er erklärt mir wie sich eine Figur im Laufe der Pre-Production verändert. Manche Figuren werden jünger, von anderen gibt es komplett unterschiedliche Charakterentwürfe. Man muss aufpassen, dass man sich nicht zu sehr in die Figuren hineinfühlt, erklärt er mir, denn sonst wird der Arbeitsprozess mit seinen Veränderungen und Problemen in der Produktion emotional sehr belastend.

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